Abhishekam
Das zeremonielle Baden der Götterstatuen und Idole
Acharya
religiöser Lehrer
Advaita
Nicht-Zweiheit, d.h. das Absolute ist nicht zwei; die Grundlehre des Vedanta
Advaitin
Anhänger des Advaita
Akshara(m)
hat zwei Bedeutungen: etwas, das unvergänglich ist, aber auch: Buchstabe
Aham
ich
Aham Sphurana
das Pulsieren des »Ich-Ich« im Herzen, die Erfahrung des spirituellen Herzens
Ajapa
A-japa (kein Japa): Japa ohne willentliche Anstrengung
Ajnani
Ggs. von Jnani
Ananda
Seligkeit s. a. Priyam
Annas
16 Annas waren 1 Rupie; die Münze ist heute nicht mehr im Umlauf.
Antahkarana
Aufnahmefähigkeit des Geistes, Denkkraft, Geist, Intellekt, Ego, Unterbewusstsein
Antarmukham
nach innen gerichtet
Aparokshanubuti
ein Werk Shankaras, das die Advaita-Philosophie erklärt
Appalam
ein sehr dünner, knuspriger Kuchen aus dunklem Linsenmehl
Appar
einer der berühmten Tamil-Heiligen und Poet
Arati
Schwenken von Lichtern für eine Gottheit
Arjuna
mythologische Gestalt, die in der Bhagavad Gita eine bedeutende Rolle spielt
Arunachala Mahatmyam
ein Teil des Skanda-Purana in Sanskrit über die Mythologie des Arunachala
Arunachala Puranam
die Mythologie des Berges Arunachala in Tamil, s.a. Arunachala Mahatmyam
Arunachaleswara
der Gott des Berges Arunachala
Ashram
urspr. die aus religiösen Übungen stammende Mühe; Wohngemeinschaft um einen Guru; Lebensweise
Ashtavakra Gita
das Lehrgespräch zwischen dem Weisen Ashtavakra und König Janaka
Asti
Das Allgegenwärtige, das, was ist, das Sein, s. a. Sat
Atma Vichara
Selbstergründung
Atma Vidya
Erkenntnis des Selbst
Atman
das Selbst eines Wesens, innerstes Prinzip der menschlichen Person, Seele; urspr.: Lebenshauch (Atem)
Avatar
Verkörperung Gottes
Avidya
Unwissenheit
Avvaiyar
bekannte Tamilpoetin
Banyan-Baum
Feigenbaumart
Bhagavad Gita
oder kurz: Gita; Gesang des Erhabenen; spirituelles Lehrgedicht aus 700 Versen; Dialog zwischen Krishna und Arjuna
Bhagavan
der Erhabene, der Heilige; ist sowohl als Anrede einer Gottheit als auch als Anrede des Gurus gebräuchlich. In ihr drückt sich die besondere Verehrung des Schülers seinem Meister gegenüber aus. Sri Ramana hat diese Anrede ihm gegenüber weder selbst vorgeschlagen, noch ihr je widersprochen.
Bhagavatam
Srimad Bhagavatam: ein episch-philosophischer Klassiker
Bhajan
Lied der religiösen Hingabe
Bhakta
einer, der Bhakti übt; einer, der Gott (oder Gott in Gestalt des Gurus) liebt und ihm völlig hingegeben ist
Bhakti
Teilhabe, Hingabe; bezeichnet besonders die religiöse Liebe und Hingabe an Gott
Bhati
strahlend, erleuchtet, Bewusstsein, s. a. Chit
Bhiksha
das durch Betteln erlangte Almosen
Brahma
personaler Hochgott, der meist als Weltenschöpfer gedacht und mit Vishnu, dem Erhalter, und Shiva, dem Zerstörer als Dreiheit zusammengesehen wird. Der Kult dieses Gottes ist im Gegensatz zum Shiva- und Vishnu-Kult ausgestorben.
Brahmachari
unverheirateter Schüler; nach vedischer Auffassung die erste der vier Lebensstufen
Brahman
die Wurzel ›brh‹ bedeutet Stärke, Intensität, Urgrund des allgemeinen Seins, das Wesentliche in allen Dingen, das Absolute ohne greifbare Gestalt. Brahman und Atman sind letztlich eins, so die Lehre der Upanishaden, des Vedanta und auch Ramana Maharshis. Das Absolute ist Sat-Chit-Ananda (Sein – Bewusstsein – Seligkeit).
Buddhi
Intellekt, Verstand, Denkfähigkeit
Chakra Meru
pyramidenförmiges Kraftdiagramm, das die göttliche Ordnung des Kosmos symbolisiert.
Chinmudra
Geste der Erkenntnis: Daumen und Zeigefinger sind zum Ring geschlossen.
Chit
reines Bewusstsein, s. a. Bhati
Dakshinamurti
der Gott, der nach Süden schaut; Shiva als jugendlicher Gott, der allein durch Schweigen lehrt
Dakshinamurti Stotram
ein Preislied auf Dakshinamurti von Shankara. Ramana hat es ins Tamil übersetzt.
Darshan
Schau; der formelle Besuch des Schülers bei seinem Guru; der Anblick, besonders der gnadenreiche Blick, den der Meister seinem Schüler schenkt
Deepam
s. a. Karthigai-Deepam; Entzündung der heiligen Flamme auf dem Arunachala
Dhyana(m)
Meditation, Kontemplation
Diksha
Einweihung in einen spirituellen Weg durch einen Guru
Dipavali
Lichter-Fest. Das Fest fällt auf die letzten zwei Tage der Phase des abnehmenden Mondes des Monats Kartik (Oktober/November).
Dhoti
langer Stoffstreifen, der von Männern wie ein Rock getragen wird
Dosas
Pfannkuchen aus Reis- und Linsenmehl
Drumsticks
Moringa, sehr nahrhafte Gemüseart, wird wie grüne Bohnen zubereitet
Dvaita
Zweiheit; Ggs. von Advaita
Ganapati
Ganesha
Ganesha
Elefantengott, Sohn von Shiva und Parvati
Ghee
flüssige Butter
Giri-Pradakshina
Umrundung des Arunachala, s. a. Pradakshina
Gita Saram
Bhagavad Gita in Tamil in Auswahl
Gunas
Die drei Eigenschaften, die allem Manifestierten unterliegt: auch die drei Eigenschaften des Geistes: Satva = der reine, ungetrübte Geist, das, was ist, die Wirklichkeit; Rajas = Leidenschaft und Ruhelosigkeit; Tamas = Trägheit, Unwissenheit, Dunkelheit
Iddlie
runde, gedünstete Kuchen aus Reis- und Kichererbsenmehl
Ishwara
Gott als der höchste Herr und Weltenschöpfer; gebräuchliche Anrede für Shiva; auch persönlicher Gott
Japa
Flüstern, gemurmeltes Gebet; v. a. das unablässige Wiederholen eines Gottesnamens oder Mantras, um den Geist zu beruhigen und zu fixieren
Jayanthi
Geburtstag; hier: Sri Ramanas Geburtstag
Jiva
Individuum, Ego
Jivanmukta
einer, der zu Lebzeiten die Befreiung (Moksha) erlangt hat, im Ggs. zum Videhamukta, dem Befreiten, der bereits den Körper verlassen hat
Jnana
Erkenntnis, Wissen
Jnana Drishti
Erkennen der Weisheit; kein objektives, sondern seinsmäßiges Erkennen
Jnana Sambandar
wörtl.: Kontakt mit Jnana, s. Sambandar
Jnana-Yoga
der Weg der Verwirklichung durch Erkenntnis, die unmittelbarste Umsetzung der Lehre des Advaita
Jnani
einer, der das Ziel des Jnana-Yoga, nämlich die Verwirklichung durch Erkenntnis erlangt hat
Kamandala(m)
Wassergefäß aus Ton oder Holz, das von Asketen benutzt wird
Karma
Handeln, Folge des Handelns, Gesetz ausgleichender Gerechtigkeit. Die Folgen der guten oder schlechten Taten müssen in diesem oder einem anderen Leben getragen werden.
Karma-Kanda
ritueller Teil der Veden
Karma Yoga
Yoga des selbstlosen Tuns
Kartikai
tamilischer Monat im November/Dezember.
Kartikai-Deepam
das 10tägige Lichtfest auf dem Arunachala im Monat Kartikai, bei dem sich Shiva als Feuer-Lingam manifestiert.
Kevala
einzig, das Absolute
Koupina
eine Art Lendentuch; ein Tuchstreifen, der knapp den Unterleib bedeckt
Krishna
Wiedergeburt von Vishnu; Lehrender in der Bhagavad Gita
Kumbhabhishekam
Heiligung, Einweihung eines Tempels
Kumkum
getrockneter Kurkuma
Kundalini(-Shakti)
Kraft, die sich wie eine Schlange von der unteren Wirbelsäule bis zum höchsten Punkt im Kopf, dem Kronenchakra, windet
Lakshmi
Gefährtin Vishnus
Linga(m)
Symbol des Absoluten, Zeichen Shivas: ein oben abgerundeter zylindrischer Stein
Maha Puja
die ›große Puja‹ zu besonders festlichen Anlässen
Mahabharata
großes episches Werk in Sanskrit
Maharshi
maha = groß, rishi = Seher, Sänger, Heiliger;
Großer Weiser, insbesondere jene Heiligen der Frühzeit, welche die vedische Offenbarung schauten. Dieser Titel wurde Sri Ramana von Ganapati Muni verliehen.
Mahatma
wörtl.: große Seele
Maheshwara
Höchster Herr, Ishwara
Manana
Nachdenken über die Wahrheit der Lehre des Guru, die der Schüler gehört hat
Mandapam
offene Säulenhalle
Mandukya Upanishad
die kürzeste der 108 Upanishaden. Sie wird dem Weisen Mandukya zugeschrieben.
Manikkavachakar
einer der Tamil-Heiligen und Poet
Mantra
eine kurze Formel aus den heiligen Schriften, ein Wort oder nur eine Silbe. Das Mantra wird ständig wiederholt (s. a. Japa).
Math
Einrichtung zur Erinnerung an einen Heiligen mit einem spirituellen Leiter, der in dessen Nachfolge steht. In den großen Maths leben Sadhus in Gruppen zusammen, ähnlich wie in einem Kloster.
Mauna
Schweigen
Mauni
einer, der ein Schweigegelübde abgelegt hat
Maya
die Verfassung der Welt, die weder wirklich noch unwirklich ist, kosmische Illusion
Meenakshi
wörtl.:. »die Fischäugige« ist eine Inkarnation von Shivas Begleiterin Parvati; die Göttin des Meenakshi-Tempels in Madurai
Moksha
Befreiung, Erlösung aus dem Kreislauf von Geburt, Tod und Wiederverkörperung
Mukti
identisch mit Moksha
Muni (s. a. Mauni)
Weiser, Asket, einer der das Schweigen bewahrt
Nama Japa
Japa eines Namens (Gottes)
Namaskar(am)
die verehrende Verbeugung vor dem Guru oder Gott
Namdev
religiöser indischer Dichter aus dem 13./14. Jh.
Nandi
Stier, Reittier Shivas
Narada
Indischer Weiser, der in vielen Texten der Puranas eine bedeutende Rolle spielt
Neti, neti
Methode der Negation: »Ich bin nicht dies, ich bin nicht das.«
Nididhyasana
ununterbrochene Kontemplation über die Lehre des Gurus
Nirguna
ohne Eigenschaften
Nirvikalpa
wörtl.: ohne Unterscheidung; nir = ohne; vikalpa = Unterscheidung von Seher, Sehen und Objekt des Sehens oder von Mensch, Welt und Gott. Nirvikalpa Samadhi ist ein vorübergehendes Eingehen ins Selbst (im Unterschied zu Sahaja Samadhi, das dauerhaft ist).
Omkar
das Zeichen OM, bestehend aus den Buchstaben A, U und M
Padmasana
Lotussitz
Panchadasi
Werk des Vidyaranya
Paramatman
der höchste Atman (das höchste Selbst), das mit Brahman identisch ist
Parameswara
Höchster Herr, Gott, Shiva
Parayana
Singen der Veden oder anderer religiöser Texte; ein regelmäßiger Brauch im Ramanashram
Parecha Prarabdha
Handeln für andere, selbstloses Tun
Parvati
Gattin Shivas
Periyapuranam
Sammlung von Heiligenlegenden aus dem 12. Jh. n. Chr.
Pradakshina
pra = vorwärts, dakshina = südlich, in südlicher Richtung; die Umrundung eines heiligen Objektes (eines Tempels, heiligen Berges oder Gurus) im Urzeigersinn ist eine gebräuchliche Form der hinduistischen Verehrung.
Pranayama
Yoga-Techik der Atemregulierung; Einatmen, Anhalten des Atems und Ausatmen stehen in einem gewissen Verhältnis zueinander.
Prarabhda(karma)
die aus dem früheren Karma sich ergebende Lebenssituation und –aufgabe
Prasad(am)
Gnade; rituelle Gabe, geweihte Speise oder Blumen, die einem Heiligen, Guru oder Gott dargebracht und dem Gläubigen zurückgereicht wird; jede Gabe eines Heiligen
Priyam
Liebe, Wonne, Freude, dass man etwas Geliebtes sieht, s. a.. Ananda
Puja
ritueller Gottesdienst
Puranas
Hl. Texte mit Legendensammlungen der drei Hauptgötter Vishnu, Shiva und Brahma
Puris
Weizenfladen
Purusha
Mensch, Geist, Seele, Selbst, das im Herzen aller Menschen wohnt
Rajas
Ruhelosigkeit, Leidenschaft, eine der drei Eigenschaften des Geistes (s. a. Tamas und Satva)
Rama
7. Inkarnation von Vishnu, berühmter Held der Hindu-Mythologie
Ramayana
Die Geschichte Ramas, altes indisches Epos
Ravana
Dämonenkönig der indischen Mythologie
Reddi
Kastenangehöriger; Reddi ist eine Unterkaste im Süden Indiens
Ribhu Gita
wichtiger Text des Advaita
Rishi
Seher, Erleuchteter, Deuter der vedischen Hymnen; s. a. Maharshi
Sadashiva
Shiva
Sadhaka
spirituell Suchender, Übender
Sadhana
Anstrengung, die methodische geistliche Übung
Sadhu
Gottgeweihter, Wandermönch, Asket, ein spirituell Suchender, der um seines geistigen Zieles willen auf Beruf und Familie verzichtet; oft identisch mit Sannyasin verwendet
Saguna
mit Eigenschaften
Sahaja/ Sahaja Samadhi
natürlich; Sahaja Samadhi ist der Zustand dauerhafter Selbstverwirklichung, in der das Gemüt (der Geist) sich völlig aufgelöst hat. Für den Verwirklichten ist Sahaja der natürliche Zustand.
Sambar
scharf gewürzte Soße, die mit Reis zu allen südindischen Mahlzeiten gehört
Samadhanam
die vollkommene Versunkenheit aller Gedanken in das Objekt der Meditation
Samadhi
Versenkung im Selbst, höchster Zustand der Meditation, Zustand der inneren Versenkung, während der die Unterscheidung zwischen Subjekt und Objekt verloren ist; auch Bezeichnung für den leiblichen Tod und das Grab des Toten
Sambandar (Jnana Sambandar)
einer der 63 Shiva-Heiligen aus dem 7. Jh., der ein großer Tamil-Poet war. Seine Werke sind im Tevaram enthalten, einer Sammlung frommer Gesänge aus dem 6.-9. Jh.
Samsara
Kreislauf von Geburt und Tod; auch die Familie
Sannyasa
Entsagung, Verzicht, vierte Lebensstufe eines Brahmanen
Sannyasin
Wandermönch, jemand, der die Gelübde des Sannyasa abgelegt hat, sich ganz dem Streben nach Erleuchtung widmet und dafür Familie und Beruf aufgibt; trägt als äußeres Zeichen das ockerfarbene Gewand.
Saranagati
Hingabe an Gott, an das Selbst
Sarvadhikari
Leiter einer Einrichtung; hier der Ashram-Verwalter Chinnaswami, der jüngere Bruder Sri Ramanas
Sastri
Gelehrter der heiligen Schriften und Überlieferungen
Sat
das reine Sein, die Wahrheit, die Wirklichkeit, s.a. Asti
Sat-Chit-Ananda
eine Umschreibung von Brahman/Atman als reines Sein (Sat), erkennendes Bewusstsein (Chit) und erfüllende Glückseligkeit (Ananda); auch Asti-Bhati-Priyam
Sat-Guru
vollkommen erleuchteter Meister
Satsang
Gemeinschaft mit dem Sein; Gemeinschaft mit einem Erleuchteten oder innerer Kontakt mit dem Selbst
Satva(m)
rein, ungetrübt, klar
Sattwisch
reine Nahrung, i. e. vegetarisch und ohne stimulierende Lebensmittel
Savikalpa Samadhi
ein Zustand der Konzentration, in dem der der Unterschied zwischen dem Erkennenden, Erkannten und Erkennen noch nicht beständig verloren gegangen ist; ein vorübergehendes Samadhi, in dem der alte Zustand sich nach einiger Zeit wieder einstellt
Shakti
die Kraft Shivas, vor allem die göttliche Kraft, durch welche die Schöpfung in Erscheinung tritt
Shankara
der Erneuerer des Advaita-Vedanta im 8. Jh. n. Chr.
Shanti
Friede, Ruhe
Shiva
wörtl.: der Wohlwollende, der Wohltätige, der Gnädige. Shiva ist der doppelgesichtige Gott, der sowohl den Aspekt der Auflösung und Zerstörung verkörpert, als auch als Segensreicher alles entstehen lässt. Er symbolisiert das absolute Sein und ist der Zerstörer der Unwissenheit und des Ego.
Siddha (Purusha)
ein vollkommener Mensch; ein Mensch mit übernatürlichen Fähigkeiten (Siddhis)
Siddhi
übernatürliche Kräfte
Skanda
Springer; Name des Kriegsgottes und Sohnes Shivas und Parvatis
Skanda Purana
eine der bedeutendsten Puranas. Sie handelt von Skanda und enthält viele Shiva-Legenden.
Sphurana
Pulsieren, Manifestation
Sravana
Hören der Wahrheit, die der Guru lehrt
Sri
Heiliger, Gesegneter; heute auch allgemein gebraucht wie die Anrede »Herr«
Subramanya
jüngerer Göttersohn von Shiva und Parvati
Sundarar (Sundaramurthi)
einer der berühmten Tamil-Heiligen und Poet
Swami
Herr; Bezeichnung eines spirituellen Lehrers; gelegentlich auch nur Respektsbezeichnung
Swarupa
die Gestalt des Selbst; das Selbst, Atman
Tamas/tamasisch
Trägheit; eine der drei Eigenschaften des Geistes (Gunas)
Tapas
asketische Übungen
Teertham (Thirtham)
heiliges Wasser; heiliger Badeplatz; oft ein quadratische angelegter Teich mit Stufen, die ins Wasser hinabführen
Tejobindu Upanishad
eine der 108 Upanishaden
Tiruvasagam
Hauptwerk des tamilischen Dichters Mannikavasagar aus dem 9. Jh.
Turiya
der vierte Zustand, der jenseits der drei Zustände von Wachen, Träumen und Tiefschlaf ist
Uma
Muttergottheit, Gefährtin von Arunachaleswara
Upadesa
Lehre, Belehrung, Anweisung
Upanayana(m)
Zeremonie des Umlegens der heiligen Brahmanenschnur für Jungen ab 5 Jahren. Damit beginnt für sie die Schülerschaft unter einem Guru und die erste Lebensstufe.
Upanishaden
Geheimlehren, Basistexte des Vedanta. Die ältesten Upanishaden entstanden etwa 800-700 v. Chr.
Vaikunta
der Himmel Vishnus
Vairagya
Nicht-Anhaftung, Verzicht auf Wünsche
Vasanas
aus früheren Gedanken, Wünschen und Handlungen entstandene latente Tendenzen im Gemüt
Vasudeva Mananam
ein advaitisches Buch in Tamil aus dem 19. Jh.
Veda
Wissen, Offenbarung
Veden
die frühesten Schriften des Hinduismus
Vedanta
Ende und zugleich Erfüllung der Veden; Lehre der Upanishaden
Vibhuti
heilige Asche
Vichara
Suche, Erforschung; hier i. S. von Atma Vichara, Erforschung des Selbst
Vichara Sagaram
›Meer der Erforschung‹, ein umfangreiches Werk des Vedanta
Vidya
wissen, erkennen
Vidyaranya
Lehrer des Advaita aus dem 13./14. Jh. Er schrieb u. a. das Panchadasi, einen wichtigen advaitischen Text.
Vijnana
reine Intelligenz, Erkenntnis
Vishnu
Höchster Gott in der Vishnu-Tradition des Hinduismus; einer der drei Hauptgötter
Yoga Vashishta
bedeutender Text des Vedanta
Freitag, 6. März 2009
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